US Philanthropen geloben Millionen an US Dollar für Klimaaktivisten aufzubringen.

Eine Gruppe reicher US Philanthropen und Investoren haben, wie der Guardian berichtete, der Grasswurzelbewegung Extinction Rebellion und der Schülerstreikbewegung über 500.000 Euro gespendet und zugesagt, dass demnächst weitere Millionen folgen würden. Der Investor und Philanthrop Trevor Neilson, der mit einigen der reichsten Familien weltweit zusammengearbeitet hat, hat sich mit Rory Kennedy – der Tochter von Robert Kennedy – und Aileen Getty, deren Familienvermögen aus der Ölindustrie stammt, zusammengetan und vor wenigen Tagen den Climate Emergency Fund vorgestellt. Nelson teilte mit, dass die drei Fondsgründer ihre Beziehungen zu den Mega-Reichen weltweit nutzen würden, um in den kommenden Wochen und Monaten „hundert mal“ so viel einzuwerben.“This might be the single best chance we have to stop the greatest emergency we have ever faced.”

Der Fonds will gewaltfreie Aktionen zivilen Ungehorsams unterstützen. Mit im Beirat des Fonds sitzen die bekannten Umweltaktvisten und Autoren Bill McKibben und David Wallace Wells.

Die meisten der größten Philantrophen der Welt, so Neilson, würden noch eine Politik der kleinen Schritte bevorzugen („are still in a gradualist mindset“), aber dafür hätten wir keine Zeit mehr. Die Geschichte zeige, das Veränderungen von den Menschen ausgingen. Es seinen durchweg Basisisbewegungen gewesen, die Regierungen zum Handeln gezwungen hätten, wenn diese sich widersetzten.