H4F Skills Lab Teil 1

Am: 24.05.2022 18:00 Uhr
Ende: 24.05.2022 20:00 Uhr
Ort: Online

Hitzeschutz vor Ort: Erste Schritte einer transformativen Intervention im Gesundheitswesen und in der Kommune

Die Hitzewellen des letzten Sommers in Südeuropa und in Kanada haben uns verdeutlicht, dass wir hier in Deutschland in Einrichtungen des Gesundheitswesens und in unseren Kommunen keinesfalls auf ähnliche Situationen vorbereitet sind. Viele Aktive sehen dem nahenden Sommer daher mit gemischten Gefühlen entgegen. Wie bewegen wir also unsere Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, unsere Städte & Gemeinden zum Handeln?

Dieser 2-teilige Workshop liefert Werkzeuge, Strategien und konkrete Handlungsoptionen, um die dringend nötigen Hitzeaktionspläne vor Ort anzustoßen und umzusetzen.
Dieses Skills Lab richtet sich an alle H4F- und KLUG-Aktiven, die vor Ort tätig werden wollen oder bereits an Hitzeschutzthemen im lokalen Kontext arbeiten.

Die beiden Teile bauen inhaltlich aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden.

Teil 1: Hitzeschutz vor Ort: Erste Schritte einer transformativen Intervention im
Gesundheitswesen und in der Kommune
(24. Mai, 18 Uhr)

Wie bewege ich meine Gesundheitseinrichtung oder die Kommune zum Handeln?
Auf welche Fragen muss ich mich vorbereiten?
Wie bilde ich ein lokales Hitzeschutzbündnis mit relevanten Partner*innen, und was brauche ich dafür?

Diese und weitere Fragen rund um die Initiierung eines Hitzeaktionsplans im Krankenhaus, in der Praxis, dem Pflegeheim oder einer anderen Einrichtung im Gesundheitswesen beantworten wir im ersten Teil des H4F Hitze Skills Labs.
Mit Beispielen aus der Praxis unterfüttert, erarbeiten wir gemeinsam die ersten Schritte in Richtung eines Hitzeaktionsplans und einer Strategie, wie wir die jeweilige Entscheidungsebene von der Dringlichkeit überzeugen und in der Umsetzung beraten können.

Teil 2: Hitzeaktionspläne und wie sie zu finden sind: Von der Blaupause zum angepassten Plan (31. Mai, 18 Uhr)

Welche Bestandteile muss ein wirksamer Hitzeaktionsplan (HAP) beinhalten?
Wie stellt man sicher, dass der HAP im Akutfall funktioniert?

Das „Big Picture“: Wie fügt sich der HAP in die Notfallpläne angrenzender Organisationen oder der Kommune / des Landes ein? In diesem Workshop schauen wir uns die Mindestbestandteile eines HAP an und übersetzen ihn in Gruppenarbeiten in unterschiedliche institutionelle Settings. Gebt daher bei der Anmeldung gerne an, welcher Institution ihr euch am ehesten zugehörig fühlt: (Uni-)Klinik, niedergelassene Praxis, stationäre oder ambulante Pflegeeinrichtungen.

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