Klimaneutraler Gesundheitssektor

In Deutschland ist der Gesundheitssektor für 5,2 Prozent der klimaschädlichen Emissionen verantwortlich. Dabei ist der Exportanteil (z.B. durch Medizintechnik) noch nicht eingerechnet. Das Gesundheitswesen hat auch international einen hohen Anteil an den CO2-Emissionen: Wäre es ein Land, wäre es der fünftgrößte Emittent von Klimagasen. 

KLUG unterstützt Bestrebungen, den ökologischen Fußabdruck des Gesundheitswesens zu senken, wie es sich zum Beispiel der britische National Health Service zum Ziel gesetzt hat (Delivering a ‘Net Zero’ National Health Service). Über 43.000 Kliniken weltweit sind Teil eines „Global Green and Healthy Hospitals“-Netzwerks der Nachhaltigkeits-Initiative „Health Care without Harm“.


KLUG steht in regem Austausch mit dem Projekt KLIK Green des BUND Berlin, einem Programm zur Ausbildung von 250 Klimamanager*innen für Krankenhäuser. Die Projektleiterin Annegret Dickhoff ist Gründungsmitglied von KLUG.


Welche Anforderungen an ein Zero-Emission-Hospital gestellt werden, erläutert ein Vortrag von PD Dr. med. Christian Schulz in der Planetary Health Academy.


Unter der von KLUG ins Leben gerufenen Initiative Klimaneutraler Gesundheitssektor 2035 treten Praxen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Apotheken, Krankenkassen und weitere Einrichtungen zusammen für eine klimaneutrale Gesundheitsversorgung bis 2035 ein.
Beteiligen können sich Einrichtungen auf der Website der Initiative: gesundheit-braucht-klimaschutz.de