Klimawandel & Gesundheit

Die bereits spürbaren Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit werden sich in Zukunft verstärken. Unter einem „Business as usual“-Szenario wird die Durchschnittstemperatur in Deutschland laut Prognosen um 1,0 bis 1,3° C bis 2050 und um 3,7° C bis 2100 ansteigen, verglichen mit dem Zeitraum 1971-2000.

Um mehr über die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels zu erfahren, nutzen Sie die Buttons in der Grafik.
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Die Einhaltung der Verabredungen des Pariser Abkommens von 2015 (unter zwei Grad Erwärmung) würde laut WHO bis zum Jahre 2050 zu einer Million weniger Todesfälle jährlich führen. Die Gesundheitsvorteile von Klimaschutz wären nach neuesten Expertenschätzungen global doppelt so hoch wie die Kosten.

Der Gesundheitssektor hat einen großen ökologischen Fußabdruck (5,2 Prozent an CO2-Emissionen, den Exportanteil nicht eingerechnet). Mehr Ressourceneffizienz im Gesundheitswesen senkt nicht nur die gesundheitlichen Risikofaktoren, sondern reduziert auch Überbehandlung.

Eine Änderung des Lebensstils, vor allem die Umstellung auf fleischarme/fleischlose, überwiegend regionale Ernährung sowie mehr (nicht-motorisierte) Bewegung kann einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten und ist gleichzeitig zentral für Therapie und Prävention der wichtigsten Volksleiden – wie Herz-Kreislauf-Krankheiten, Übergewicht, Diabetes, Rheuma und Krebs.


Zusätzliche Informationen:

  • Die Berichte der Lancet Commissions::
  • Die deutschen Policy Briefs zu den Lancet-Reports
    • Policy Brief für Deutschland 2019
    • Policy Brief für Deutschland 2020.  (Die Launch-Veranstaltung 2020 auf YouTube)

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