Das Verbundprojekt BBNE-PfleGe wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Gesundheit in der Kategorie „Umwelt schützen“ ausgezeichnet. Als Verbundleitung freuen wir uns über diese bedeutende Anerkennung für ein Projekt, das Praxisanleitende in Pflege- und Gesundheitsberufen für nachhaltiges Handeln und Planetary Health sensibilisiert.
Gesundheit und Pflege sind untrennbar mit einem intakten Klima und einer gesunden Umwelt verbunden. Gleichzeitig trägt der Gesundheitssektor durch hohen Energieverbrauch, den Transport medizinischer Geräte und das Abfallmanagement zum Klimawandel bei. Dennoch fehlt es bislang an systematischen Ansätzen, Nachhaltigkeit in die Pflegeausbildung zu integrieren.
Hier setzt BBNE-PfleGe an. Das Projekt verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit systematisch in der Pflegeausbildung zu verankern. Dazu bietet das Projekt bundesweit eine berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleitende an, die Themen wie planetare Gesundheit, ressourcenschonendes Arbeiten und klimabewusste Pflege in den Ausbildungsalltag integrieren sollen. Ergänzend entsteht eine Train-the-Trainer-Qualifizierung für Lehrende in den Gesundheitsberufen.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) würdigt herausragende Initiativen, die transformative Veränderungen anstoßen. Die Auszeichnung für BBNE-PfleGe ist ein wichtiges Signal für die Verankerung von Nachhaltigkeit im Pflegesektor und ein Ausdruck der erfolgreichen Zusammenarbeit im Verbund.
Die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Gesundheit wurden im Rahmen der Preisverleihung am 5. Dezember 2025 in Düsseldorf bekannt gegeben.

BBNE-PfleGe ist ein Verbundprojekt des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe e.V. (DBfK), der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) und des Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe gGmbH (BBG). Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den europäischen Sozialfond Plus (ESF Plus) gefördert.

